Die (gute) Kinderstube

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt darin, die Hunde in ihrem ersten Lebensjahr möglichst viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln zu lassen. Das Ziel ist, aus den Sprößlingen „gesellschaftsfähige” Wohnungs- und Stadthunde zu machen, was, will man es richtig machen, bei näherem Betrachten auch schon eine anspruchsvolle Sache ist.

Die Welpen- und Junghundezeit

Nach der Übernahme des Hundekindes vom Züchter bis zum Beginn der Führhundausbildung leben meine Hunde, wenn ich sie nicht selbst aufziehe, in Patenfamilien. Sie sollen wie „ganz normale Familienhunde” aufwachsen, mit allen Freiheiten, die jungen Hunden zugestanden werden. Trotzdem ist aber auch eine Grunderziehung im Gehorsam unumgänglich.

Die langjährigen Patenfamilien haben die Gelegenheit, einen „fertigen” Führhund bei der Arbeit zu beobachten, oder mit einem Blindenführhundhalter darüber zu diskutieren, warum es so wichtig ist, darauf zu achten, was man dem Hund sagt, was der daraus macht und was dieses für einen nicht-sehenden Menschen bedeutet.

Collage aus zwei Fotos: Ein Bild zeigt einen Großpudelwelpen in Begleitung von Ute Luhmann vor einem Hühnergehege, das zweite Bild zeigt den selben Welpen mit Ute Luhmann und einem erwachsenen Weißen Schäferhund an einem Bahnhof vor einem stehenden Zug.